Eingestellt am 24. April 2013 · Eingestellt in Markteinschätzung

Marktlage

Nachdem in der letzten Woche die Sorgen um einen erneuten Rückgang des Wirtschaftswachstums das Börsengeschehen beherrschten, scheinen die Aktienmärkte nun einen Boden gefunden zu haben. So konnten einige Unternehmensergebnisse die Marktstimmung positiv beeinflussen und auch der US-Verbrauchersektor (US ICSC Chain Stores) trug zur besseren Stimmung bei. Hinzu kommt die Hoffnung, dass die Europäische Zentralbank den Leitzins bereits im Mai senken könnte. Auch wenn die Auswirkungen auf die Realwirtschaft höchst umstritten sind, sollte eine Leitzinssenkung die Aktienmärkte beflügeln. Betrachtet man den Dax 30 Index (Abb.1), so hat sich mit dem Anstieg vom Dienstag das technische Bild signifikant verbessert.

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Abb.1 Quelle: Reuters Eikon / YPOS

Berichtssaison

Die Berichtssaison hat in den USA begonnen. Noch hat erst ein Fünftel der im S&P 500 gelisteten Unternehmen ihr Zahlenwerk vorgelegt. Doch viele waren in der Lage, die Erwartungen zu übertreffen. Bisher waren es 67 Prozent. Dies liegt insbesondere daran, dass die Prognosen in den letzten Wochen bereits gesenkt wurden. Doch blickt man etwas tiefer in die Bilanzen der Unternehmen, ist auffällig wie schwer sich die Mehrheit tut, ihre Umsätze zu steigern. Auch wenn die Erwartungen sehr gering sind (im Durchschnitt 0,7 Prozent), von den bisher vorgelegten Bilanzen wurde dieses Minimalziel von 44 Prozent nicht erreicht.

Aus der Analyse ist festzuhalten: Die Gewinnmargen konnten durch Kosteneinsparungsprogramme und andere Optimierungen gesteigert werden, doch das schwache Wirtschaftswachstum (Global und in den USA) lässt es nur sehr bedingt zu, auch die Umsätze zu steigern. Noch steht die Berichtssaison am Beginn, doch ohne ein zunehmendes Wirtschaftswachstum könnte das Ende der Fahnenstange in greifbare Nähe gerückt sein.

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Abb.2      Prozentsatz an Unternehmen welche die Gewinnerwartung übertrafen doch gleichzeitig die Umsatzprognosen verfehlten.

Euro-Defizitziele nicht haltbar

Die kürzlich veröffentlichen Zahlen der Defizite in den einzelnen Euroländern sind erschreckend. Viele Ziele für 2013 wurden bereits über Bord geworfen und für viele der Krisenländer scheint es wie Tagträumerei, auf einen absehbaren Zeitraum die Obergrenze von 3 Prozent zu erreichen. Hierzu wären erneute Verschärfungen der Sparprogramme notwendig. Angesichts der vorliegenden Arbeitslosenzahlen und der teilweise (Italien) chaotischen politischen Verhältnisse, befindet sich der Süden der Eurozone bereits an den Grenzen dessen, was an Sparmaßnahmen zu verkraften ist. Dies wurde auch aus den jüngsten Kommentaren aus der Politik heraus deutlich.

Letztendlich muss den Krisenländern mehr Zeit eingeräumt werden und die vermeintlich starken Länder wie Deutschland werden, in welcher Form auch immer, nicht um einen steigenden Beitrag für die Gemeinschaftswährung umhin kommen. Für die Aktienmärkte wäre dieses Szenario positiv, denn so könnten sich die tief in der Rezession steckenden Euro-Länder zunächst einmal erholen. Auch wenn die Strukturprobleme noch nicht gelöst wären.

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Abb.3 Quelle: heute.de

Spezial: Update Gold – Königswasser oder Rauchbombe?

Die schnellen und starken Bewegungen bei den Edelmetallen haben ein großes Medienecho erzeugt. Ist es eine gute Gelegenheit um einzusteigen oder ist das Image als langfristiger Wertspeicher nachhaltig beschädigt? In unserem aktuellen Video werden die erläutert Hintergründe zu dieser Entwicklung erläutert und die in den Medien gängigen Erklärungsversuche überprüft.

 

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Über den Autor

Herr Mesch ist Diplom Betriebswirt und seit Januar 2012 für den Bereich Kapitalmarktanalyse und die strategische Vermögensverwaltung verantwortlich. Er ist Mitglied im Anlageausschuss und verantwortet die Produkt- und Managerselektion.