Eingestellt am 22. April 2021 · Eingestellt in Alle Publikationen, Allgemein

Die heutige Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) hat keine neuen Erkenntnisse gebracht. Der gemeinsamen Schuldenaufnahme durch die Europäische Union für den sog. „Wiederaufbaufonds“ zu niedrigen Zinsen steht also nichts im Weg.

Geldpolitische Kommunikation ohne Überraschung

Das folgende Zitat aus der Pressemitteilung der EZB fasst die Perspektive der Notenbank zusammen: „Der EZB-Rat ist bereit, alle seine Instrumente gegebenenfalls anzupassen, um sicherzustellen, dass sich die Teuerungsrate – im Einklang mit der Verpflichtung des EZB-Rats auf Symmetrie – auf nachhaltige Weise seinem Ziel annähert.“

Es darf auch nicht übersehen werden, dass die Renditen der Staatsanleihen im laufenden Kalenderjahr angestiegen sind.

Der absolute Anstieg von 0,3 Prozent für deutsche Staatsanleihen ist natürlich gering und ändert für Anleger nichts an dem vorherrschenden Anlagenotstand. In der Relation zu dem sehr niedrigen bzw. negativen Renditeniveau ist die Bewegung aber durchaus beachtenswert. So haben sich Baufinanzierungen bereits spürbar verteuert und der globale Rentenmarkt hat im ersten Quartal rund drei Prozent an Wert eingebüßt.

Zu niedrig für den Anleger, ungünstiger Trend für Schuldner

Auch wenn dreißigjährige Bundesanleihen nun wieder im positiven Bereich notieren, ist damit für Anleger nichts gewonnen.

Schließlich kann niemand mit diesen Renditen seine langfristigen Anlageziele erreichen. Im Gegensatz dazu kann der Trend nachhaltig steigender Renditen nicht im Sinne der EZB sein.

Von positiven Renditen kann man leider auch nur sprechen, wenn man ultralange Laufzeiten betrachtet und die Inflation ignoriert.

Realzinsen deutlich negativ

Betrachtet man die kurzfristigen Zinssätze und zieht die offizielle Inflationsrate in die Betrachtung ein, dann ergibt sich ein sehr ernüchterndes Bild.

Bei negativen Realzinsen ist es wenig überraschend, dass die Immobilienpreise im ersten Quartal des Jahres 2021 erneut gestiegen sind. Auch das zunehmende Interesse an Kapitalmarktanlagen (speziell Aktien) ist sicherlich auch diesem offensichtlichem Umstand zuzurechnen.

Fazit

Verwahrentgelte sind ein offensichtliches Ärgernis und machen die Situation sehr transparent. Steigende Inflationsraten erhöhen den Handlungsdruck. Auch der Steuerhunger des Staates wird zunehmen. Professionelle und unabhängige Vermögensstrukturierung war selten so wichtig wie heute.

Steuern vermeiden – Familienvermögen erhalten

Eine massiv gestiegene Staatsverschuldung, Gedankenspiele zu einer „Corona Vermögensabgabe“ und die Bundestagswahl im Herbst diesen Jahres sorgen für massive Verunsicherung unter vermögenden Haushalten. Wie eine sinnvolle Vermögensplanung aussehen kann und welche Instrumente zum Schutz des Familienvermögens genutzt werden könnten, das erfahren Sie am 29. April um 18 Uhr in unserer Onlinekonferenz. 

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christoph

Über den Autor

Herr Leichtweiß ist Finanzplaner und hat seinen Schwerpunkt in der strategischen Vermögensstrukturierung. Seine Beiträge finden Sie regelmäßig auf unserer Seite.