Eingestellt am 28. November 2012 · Eingestellt in Markteinschätzung

Die Eurozone und der Internationale Währungsfonds (IWF) haben sich auf ein Maßnahmenpaket für Griechenland geeinigt. Kern der Diskussionen war, den Schuldenstand Griechenlands auf ein tragbares Niveau zu bringen. Betrachtet man Abb.1, wir schnell klar, aus welchem Grund der IWF auf eine Reduktion des Schuldenbergs drängt. Als allgemein tragbare Schuldenquote (Staatsschulden in Prozent des BIP) wird die 120 Prozent Marke angesehen. Davon ist Griechenland aktuell weit entfernt und wird, angesichts der vorhandenen Defizite, bei ca. 190 Prozent den Höchststand erreichen. Ein Abbau dieses Schuldenbergs ist angesichts der mangelnden Wettbewerbsfähigkeit und der schwachen wirtschaftlichen Lage nicht möglich.

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Abb.1

 

 

Über den Autor

Herr Mesch ist seit Januar 2012 für den Bereich Kapitalmarktanalyse und Portfoliomanagement verantwortlich. Außerdem ist er Mitglied des Anlageausschusses. Vorige Stationen umfassten unter anderem: DWS Investments, Franklin Templeton, DEKA Bank so wie Commerzbank. Herr Mesch hat seinen Abschluss als Diplom Betriebswirt in 2009 an der Fachhochschule Worms erhalten.