Eingestellt am 3. März 2014 · Eingestellt in Inflationscheck
jan14

Quelle: Thomson Reuters Datastream / YPOS Finanzplanung GmbH

Die offizielle Inflationsrate für Dezember 2013 beträgt in Deutschland 1,3 Prozent. Sparbuch, Tagesgeld und mittelfristige Bundesanleihen liegen weiterhin unter diesem Wert und sind daher nicht geeignet, die Kaufkraft des Gelds zu erhalten. Innerhalb der höher verzinsten Segmente des Anleihemarktes lässt sich eine Divergenz zwischen Hochzinsanleihen und Anleihen aus Schwellenländern beobachten. Bei ersteren wird unter Investoren und Analysten über eine ungesunde Überhitzung der Emissionstätigkeit philosophiert, aber weiter gekauft. Dagegen leiden die Anleihen aus den Schwellenländern unter echten Kapitalabflüssen. Die Renditen von Staatsanleihen der Problemkinder der Eurozone sind in den letzten Monaten erheblich gefallen.  Ob es gerechtfertigt ist, dass diese Länder bei Papieren mit 10-jähriger Restlaufzeit nur einen Renditeaufschlag von 0,5 bis 0,8 Prozent auf vergleichbare US-Staatsanleihen zahlen, wird sich noch zeigen. Betrachtet man das Geldvermögen der Deutschen Bevölkerung, dann sieht man, dass es zu mindestens 80 Prozent in zinsabhängigen Geldanlagen investiert ist. Diese Einseitigkeit macht es mathematisch unmöglich einen realen Kapitalerhalt nach Steuer und Inflation zu erzielen.

 

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Über den Autor

Herr Leichtweiß ist Finanzplaner und Portfoliomanager. Seine Beiträge finden Sie regelmäßig auf unserer Seite.