Eingestellt am 16. April 2014 · Eingestellt in Inflationscheck

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Die offizielle Inflationsrate für Deutschland ist im März erneut gefallen und beträgt nun nach offizieller Lesart 1 Prozent. Auch in den anderen Ländern der Eurozone sind fallende Konsumentenpreise zu beobachten und auch auf globaler Ebene ist kein Inflationsdruck vorhanden. Da die Europäische Zentralbank einen Wert von bis zu 2 Prozent als Preisstabilität definiert wachsen die Spekulationen bzgl. der weiteren Aktivitäten der Notenbank. In Kombination mit der weiterhin relativ schwachen Kreditvergabe der Banken sind hier wohl auch Maßnahmen zu erwarten. Die hohe Nachfrage nach Staatsanleihen aus der Europeripherie und die niedrigen Renditen können dementsprechend entweder als Reaktion auf die deflationären Tendenzen oder als Vertrauen der Marktteilnehmer gegenüber der Notenbank als „Retter der letzten Instanz“ gewertet werden.

De facto verharren die Renditen von festverzinslichen Wertpapieren auf einem sehr niedrigen Niveau. Anleger sollten sich im Klaren sein, dass die auf Fälligkeit gerechneten Renditen gedeckelt sind, während die Inflationsrate ansteigen kann. Dies gilt natürlich auch für Kapitalsammelbecken wie Versicherungen, Versorgungswerke und betriebliche Systeme der Altersversorgung. Aufgrund des Anlagenotstandes und der verzweifelten Suche nach laufenden Erträgen sind erhebliche finanzielle Fehlentscheidungen zu erwarten.

Da das Zins- und Renditeniveau in sehr viele Bereiche (Kapitalanlage, Altersvorsorge, Immobilien), die typischerweise nicht gemeinsam betrachtet und analysiert werden, ausstrahlt sind Anleger und Berater gleichermaßen gefordert. An dieser Stelle sei auf unser Video zur Vermögensstrukturanalyse verwiesen. http://www.ypos-fp.de/beratung/unser-beratungsprozess/ypos_vermoegensstruktur-analyse/

Es bleibt also dabei: Niedrige Teuerung nach offizieller Lesart unterstützt die Vermögenspreise. 

Gerne erläutern wir Ihnen, welche Konsequenzen sich für Ihr Vermögen ergeben, wie Sie auf diese Herausforderungen reagieren sollten und welche Maßnahmen nun zu treffen sind.

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Über den Autor

Herr Mesch ist seit Januar 2012 für den Bereich Kapitalmarktanalyse und Portfoliomanagement verantwortlich. Außerdem ist er Mitglied des Anlageausschusses. Vorige Stationen umfassten unter anderem: DWS Investments, Franklin Templeton, DEKA Bank so wie Commerzbank. Herr Mesch hat seinen Abschluss als Diplom Betriebswirt in 2009 an der Fachhochschule Worms erhalten.