Eingestellt am 16. März 2016 · Eingestellt in Alle Publikationen, YPOS Strategiefonds Investor's Letter

Marktkommentar Februar 2016

In der ersten Monatshälfte des Februars setzten die Aktienmärkte ihre Abwärtsbewegung weiter fort. Verantwortlich dafür war die anhaltend hohe Unsicherheit um die wirtschaftlichen Perspektiven Chinas. Auch der Ölpreis stand in den ersten Handelstagen des Monats erneut unter Verkaufsdruck. Die Rohölpreise gaben in den ersten Tagen des Februars um bis zu zwanzig Prozent nach. In diesem Umfeld profitierten sogenannte „Save Haven Anlegen“ wie Staatsanleihen oder Gold.

Die zweite Monatshälfte brachte eine Erholung für die Aktienmärkte, die sich von den Tiefs deutlich erholen konnten. Dennoch genügte die Erholung nicht, um die Verluste wieder vollständig aufzuholen. Der globale Aktienmarkt verlor im Februar rund 1,5% (MSCI World USD). Die deutlichsten Verluste mussten die Märke in Japan, Indien, Eurozone und China verkraften. In Brasilien, Russland, Südkorea und Großbritannien entwickelten sich dagegen die Aktienmärkte besser als im globalen Mittel. Dafür verantwortlich war die starke Rally im Marktsegment Rohstoffe, die in der zweiten Monatshälfte startete.

Im Angesicht der hohen Verunsicherung an den Kapitalmärkten wird die derzeit hohe Volatilität erhalten bleiben. Die Notenbanken werden mit hoher Wahrscheinlichkeit durch eine anhaltend  lockere Geldpolitik versuchen, die Situation zu beruhigen.

Die Aktienquote lag im Verlauf des Februars bei ca. 65 Prozent, die Goldposition bei ca. 9 Prozent und die Anleihequote bei ca. 38 Prozent. Die USD-Positionen, die noch im Januar aus Risikomanagementgründen komplett abgesichert, wurden Mitte Februar langsam in kleinen Positionen teilaufgelöst. Am Ende des Monats belief sich die Netto-USD/EUR-Position auf ca. -12 (Januar +8 Prozent).

Der IAM – YPOS Strategiefonds erzielte im Februar eine Performance von +0,77 Prozent. Nachdem die Fondsperformance in den vorhergehenden Monaten durch die die Aktiensektoren Energie- und Rohstoffsektors belastet wurden, profitierte der IAM YPOS-Strategiefonds im Februar von der starken Kursentwicklung dieser Sektoren. Auch die Anleihepositionen trugen zu einer positiven Wertentwicklung im Februar bei. Hierbei profitierten die inflationsgesicherten US-Staatsanleihen und hochverzinsliche US-Unternehmensanleihen am deutlichsten. Die Goldposition lieferte einen positiven Beitrag zur Fondspreisentwicklung. Gold erfüllte damit wieder seine Absicherungsfunktion bei steigenden Risiken im Finanzsystem.

Für den weiteren Verlauf des Jahres gehen wir von einem Kapitalmarktumfeld mit Phasen sehr hoher Volatilität aus. Die Risikoprämien für Aktien und andere risikobehaftete Anlegen sind in diesen Phasen besonders attraktiv. Daher werden wir Marktschwächen immer wieder nutzen, um die Aktienquote taktisch zu erhöhen. Das hohe Maß an geldpolitischer Stimulation von Seiten der Notenbanken sollte uns den Rest des Jahres weiter begleiten.

Weltbild

Mit seiner aktuellen Positionierung setzt der IAM – YPOS Strategiefonds verstärkt auf Währungen außerhalb des Euroraums. Die Eurokrise ist noch nicht überstanden und die Geldpolitik in der Eurozone, wie auch ein gestiegenes politisches Risiko, sollten den Euro weiter belasten. Dennoch ist die Bewertung von Aktien im Vergleich zu Anleihen erheblich attraktiver und daher wird die Aktienquote strategisch  übergewichtet. Gold wird als Diversifikation und Absicherung weiter eine Rolle spielen. Aufgrund der hohen Schuldenstände auf Seiten der Staaten und des privaten Sektors, werden die Zinsen auf absehbare Zeit niedrig bleiben müssen. Daher werden auftretende Kursschwankungen dazu genutzt, um einzelne Anleihe-Positionen zu erwerben (Generierung attraktiverer zusätzlicher Renditen).

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Über den Autor

Herr Mesch ist seit Januar 2012 für den Bereich Kapitalmarktanalyse und Portfoliomanagement verantwortlich. Außerdem ist er Mitglied des Anlageausschusses. Vorige Stationen umfassten unter anderem: DWS Investments, Franklin Templeton, DEKA Bank so wie Commerzbank. Herr Mesch hat seinen Abschluss als Diplom Betriebswirt in 2009 an der Fachhochschule Worms erhalten.