Eingestellt am 17. Dezember 2014 · Eingestellt in Alle Publikationen, Ausgesuchte Tagesnachrichten

Die Gründung einer Kapitalverwaltungs-GmbH scheint für viele Kunden auf den ersten Blick die Lösung aller steuerlichen Probleme in Bezug auf Kapitalanlagen zu sein. Denn Dank der Vergünstigungen des §8b KStG können beispielsweise Kursgewinne aus Aktieninvestitionen im Betriebsvermögen nahezu steuerfrei vereinnahmt werden.

Übersehen wird gerne, dass es sich hierbei jedoch nicht um eine Steuervermeidung, sondern  um eine Steuerverschiebung in die Zukunft handelt. Zusätzlich ist je nach Anlageklasse zu überprüfen, ob die Anlage im Privat- oder Betriebsvermögen sinnvoller ist.

Grundsätzlich kann die Gründung einer Kapitalverwaltungs-GmbH durchaus sinnvoll sein, allerdings sollte diese gründlich durchdacht werden und nicht ausschließlich aus steuerlichen Gründen erfolgen. Der Finanzplaner oder Vermögensberater kann hier die Rolle des Koordinators zwischen Kunden, Steuerberater und Notar einnehmen und auf die kritischen Aspekte hinweisen.

Christoph Leichtweiß stellt in seinem Beitrag in der aktuellen Ausgabe der Finanzplanung konkret die wichtigsten Aspekte dar:

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Über den Autor

Lisa Hassenzahl ist zertifizierte Finanzplanerin (CFP). In unserem Haus ist sie insbesondere Ansprechpartnerin für Frauen. Von der Risikoabsicherung für junge Berufseinsteigerinnen bishin zur Ruhestandsplanung für Unternehmerinnen steht Sie Ihnen gerne zur Verfügung.